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Der abnehmbare Zahnersatz auf Implantaten

Bei der Behandlung größerer Zahnverluste gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Herausnehmbare Prothesen (sie gehören zu den Standardversorgungen)
2. Implantate

Für Patienten mit größerem Zahnverlust sind künstliche Zahnwurzeln (Implantate) erheblich komfortabler und angenehmer, da sie im Kiefer fest verankert werden. Sie bilden zusammen mit dem sichtbaren Aufsatz, Suprakonstruktion genannt, den eigentlichen Zahnersatz. Die künstlichen Zahnwurzeln dienen dabei der Befestigung und Stabilisierung dieser Suprakonstruktion – bei Patienten mit großem Zahnverlust ist das meist eine abnehmbare Prothese, in seltenen Fällen auch eine abnehmbare Brücke.

Schon wenige Implantate reichen oft aus, um einer Prothese oder Brücke sicheren Halt zu geben. Implantate haben einen sicheren Halt und sorgen auch dafür, dass der Kieferknochen sich nicht weiter abbaut. Die fest verankerten künstlichen Zahnwurzeln stabilisieren den gesamten Kiefer und sorgen deshalb für eine bessere Verteilung der Kieferbelastung. Der Kieferknochen bleibt dadurch erhalten.

Bevor der Zahnarzt Implantate setzen kann, nimmt er einige grundlegende Untersuchungen vor und fragt den Patienten nach seinem Gesundheitszustand. Der Patient sollte sich auf einige Monate Behandlungsdauer einstellen. Der abnehmbare Zahnersatz kann nämlich erst dann eingegliedert werden, wenn das Implantat vollständig eingeheilt ist.

Im Unterkiefer dauert das Einheilen der künstlichen Zahnwurzeln etwa drei Monate. Der Zahnarzt findet dort meist noch eine ausreichende Knochenstruktur vor, die eine Implantation ermöglicht. In der Regel müssen mindestens zwei, idealerweise vier künstliche Zahnwurzeln eingepflanzt werden. Implantationen im Oberkiefer sind dagegen aus anatomischen Gründen schwieriger. Im Oberkiefer dauert die Einheilphase aufgrund der Beschaffenheit des Oberkieferknochens bis zu sechs Monaten.

Wenn bedingt durch einen größeren Zahnverlust nur eine begrenzte Anzahl an Implantaten eingesetzt werden kann, wird die Prothese meist entweder über einen Doppelkronenmechanismus oder aber über eine Stegkonstruktion an den eigenen Zähnen und/oder den Implantaten befestigt. Die eine Krone ist fest auf dem Implantat eingeschraubt, die zweite Krone sitzt in der Prothese, die darauf einrastet. Stegkonstruktionen werden auf eigenen Pfeilerzähnen oder fest auf Implantaten fixiert. Die einzelnen Implantatkronen sind über Metallstege verbunden und bilden ein großflächiges Halteelement, in dem die Prothese sicher sitzt. Die meisten Stege liegen nah an der Schleimhaut an.

Die Implantatversorgung ist eine reine Privatleistung. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen leisten die gesetzlichen Krankenversicherungen einen Zuschuss zu den Kosten der Prothese (Suprakonstruktion). Bei privaten Krankenversicherungen ist dagegen je nach Tarif eine Kostenerstattung möglich.

 
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