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Allgemeine Informationen für Eltern

Schon sehr früh können Eltern etwas für die Zähne ihrer Kinder tun, denn bereits schon vor- und während des Milchzahnalters können sich Fehlstellungen entwickeln. Die Gefahr dabei ist, daß sich diese vom Milch- auf das bleibende Gebiss übertragen. Dies hat nicht nur schiefe Zähne zur Folge sondern eventuell können auch Probleme beim Kauen oder in der Aussprache auftreten.

Daumen- Nuckel- oder Saugerlutschen sind nicht selten die Ursache dieser Probleme, weil der Kiefer über mehrere Stunden belastet wird und es begünstigt dadurch zu vorstehenden Zähnen kommen kann. Kinder sollten deshalb möglichst früh von Daumen, Nuckelflaschen oder Beruhigungssauger entwöhnt werden. Zahnärzte und Kieferorthopäden kennen einige Tricks und Kniffe, die den Eltern dabei helfen, ihrem Kind das Lutschen abzugewöhnen. Eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung kann zum gewünschten Ergebnis führen.

Ein früher Milchzahnverlust oder Karies bei Milchzähnen wird von vielen Eltern als nicht so schlimm betrachtet weil die bleibenden Zähne ja nachwachsen. Diese Annahme ist falsch, denn wenn zum Beispiel ein Milchzahn durch Karies zerstört ist oder verloren geht, können die bleibenden Backenzähne leicht nach vorne wandern und den Platz stark einengen, was zu Platzmangel für die bleibenden Zähne führt. Auch wenn die Milchzähne zwar nur ein relativ kurzes Leben haben, so erfüllen sie aber trotzdem wichtige Funktionen (Beißen, Kauen, Sprachlautbildung) und dienen als „Platzhalter“ für das spätere bleibende Gebiss, weshalb die Pflege von Milchzähnen genauso wichtig wie die gute Reinigung der bleibenden Zähne ist. Eltern sollten bei ihren Kindern darauf achten, dass sie ihre Zähne regelmäßig putzen.

Bei den ganz Kleinen sollten Eltern dann besser noch einmal nachputzen. Eine Zahnputzuhr (Eieruhr) kann helfen, die richtige Zahnputzzeit zu trainieren. Eine frühzeitige Behandlung bei schiefen Milchzähnen und Kieferproblemen ist wichtig, weil sie nicht von allein auswachsen, sondern sich auf das bleibende Gebiss übertragen können.

Frühbehandlungen ab dem vierten Lebensjahr können im Idealfall spätere Zahnfehlstellungen verhindern oder zumindest den Schweregrad verringern. Zahnarzt und Kieferorthopäde beraten, welche Maßnahmen, die von Fall zu Fall unterschiedlich sind, ergriffen werden können.

 
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